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VERANSTALTER: Die Arbeitsgemeinschaft Jazz-Rock-Blues-Werkstatt gibt es seit 1989 als losen Verbund von Hildesheimer und Münchner Musikern und Musikerinnen mit pädagogischem Background. Unter der Regie von Hardy Schölch wurden zunächst in München (1988), dann ab 1994 in Hildesheim und 1996/97 in Hameln insgesamt über 28 Jazz-Rock-Blues-Werkstätten durchgeführt.
Ab 1997 wurde das Workshopangebot um drei themenbezogene
Intensiv-Workshops jährlich erweitert (3 Dozenten bei 20 Teilnehmer/innen durchschnittlich). Diese wurden in Kooperation mit dem Hildesheimer Konzert- und Jazztime-Veranstalter Cyclus 66 e.V. durchgeführt.  Ab 2001 wurde auch die Jazz-Rock-Blues-Werkstatt vom Cyclus 66 e.V. veranstaltet (10 Dozenten bei 80 Teilnehmer/innen durchschnittlich). Die musikalische und künstlerische Leitung des Projekts liegt seit 2001 bei Markus Mayer und Jan Peters.
2006 hat sich dann die
AG Jazz-Rock-Blues-Werkstatt selbständig gemacht und einen eigenen Verein gegründet: JRB-Werkstatt e.V. Verantwortlich für Logistik und Organisation/Anmeldung sind Christian Herrmann und Maic Holst. Vorsitzender des Vorstands ist Stephan Kaune. Eine Kooperation mit dem Cyclus besteht weiterhin. So finden Konzerte der Intensiv-Workshops und die Session der Jazz-Rock-Blues-Werkstatt auch zukünftig häufig in der Bischofsmühle statt. Weitere Kooperationspartner bei Konzerten der Jazz-Rock-Blues-Werkstatt sind die Kulturfabrik Löseke und das Veranstaltungszentrum Vier Linden. Vielen Dank dafür.

IDEE: Unsere Workshops richten sich an Pop-Musik-Begeisterte jeden Alters und finden 2013 zum 20. Mal (Jazz-Rock-Blues-Werkstatt) bzw. zum 57.59. Mal (Intensiv-Workshops) statt. Während die Jazz-Rock-Blues-Werkstatt stilistisch breit gefächert ist, d.h. alles zwischen Blues, Rock, Funk, Soul, Neuer deutscher Welle, Reggae, Ska, Hard-Rock, Heavy Metal, Latin, Fusion, Jazz bis hin zu freier Improvisation anbietet, sind die Intensiv-Workshops immer themenbezogen (z.B.: Blues, Funk & Soul, Jazz & Pop Crossover, The Beatles, Bob Marley, New Orleans, Blue Note, Early British Rock, A Cappella, Jazzy Blues, Reggae, Rock meets Soul etc.).
Vorrangiges Anliegen ist es Musikerinnen, Musikern und musikinteressierten Laien aus den Sparten Rock, Pop und Jazz erste bzw. weiterführende
Erfahrungen im Bandzusammenspiel zu ermöglichen. Darüber hinaus wird im Rahmen der Jazz-Rock-Blues-Werkstatt vokaler und instrumentaler Gruppenunterricht und während der Intensiv-Workshops Rhythmusgruppen- und Satz-Training angeboten.

ABLAUF: Als Auftakt der Jazz-Rock-Blues-Werkstatt geben die beteiligten Dozenten ein Konzert (Donnertags). Das Besondere dabei ist, dass hier die Songs/Instrumentalstücke präsentiert werden, die am Wochenende mit den Teilnehmern erarbeitet werden sollen. Am Freitag um 17 Uhr beginnt der eigentliche Workshop. Die Teilnehmer/innen treffen sich zunächst in ihren Instrumenten-/Vokalgruppen und werden von den jeweiligen Dozenten bis Samstag Mittag auf die Songs des Wochenendes vorbereitet. Darüber hinaus werden Tipps und Anregungen zwecks ihrer musikalischen und spieltechnischen Weiterentwicklung gegeben. Ab Samstag Nachmittag finden sich die Teilnehmer/innen in Bands zusammen. Jeder Dozent bietet ab jetzt in 2 Bandblöcken (1.Bandblock Sa. Nachmittag, 2.Bandblock Sa. Abend) jeweils einen Song an, der mit den Musiker/innen, die diesen Song ausgewählt haben, erarbeitet wird. Dadurch formieren sich die Besetzungen der einzelnen Bandblöcke immer wieder neu, was einem regen Austausch unter den Musiker/innen und einem gegenseitigen Kennenlernen förderlich ist. Kontakte können außerdem während der insgesamt 5 Mahlzeiten vertieft werden, die im Teilnehmerbeitrag enthalten sind. Am Sonntag Vormittag findet eine weitere Instrumentaleinheit statt. Nachmittags gibt es dann 2 kurze Wiederholungen der Bandblöcke von Vortag, als Vorbereitung auf das Konzert am Abend. Als quasi 4. Block bieten die Dozenten danach sogenannte "Specials" an (Chor, Percussion für Nicht-Percussionisten, Harmonielehre, Gehörbildung, Freie Improvisation, Bandclinic etc.).
Der Ablauf der
Intensiv-Workshops ist ähnlich. Weil nur drei Dozenten beteiligt sind gibt es jedoch kein Dozentenkonzert. Anstatt der Aufteilung in Instrumentalgruppen werden thematische Arbeitsgruppen gebildet (Rhythm-Section, Lead-Section). Fester Bestandteil eines jeden Workshopwochenendes ist die offene Session am Samstag Abend, die teilnehmenden und anderen Musiker/innen ein Forum der Präsentation und des spontanen Zusammenspiels bietet. Damit auch wirklich alle Teilnehmer/innen das Gefühl des "auf der Bühne Stehens" erfahren, findet an jedem Workshop-Sonntag ein ebenfalls öffentliches  Teilnehmerabschlusskonzert statt.

WIRKUNG: Die Teilnehmer/innen werden durch die Hilfestellung kompetenter Dozenten in die Lage versetzt Lieder bzw. Songs und Instrumentalstücke in Bands zu  spielen und in kurzer Zeit (3 Stunden) aufführungsreif zu proben.  Motiviert und mit vollem Elan, so unsere langjährige Beobachtung, stellen sich die Teilnehmer/innen am Sonntag Abend einem großem Publikum - auf einer richtigen Bühne und unter professionellen Bedingungen (im “Scharnhorst- Gymnasium”, bzw. in der “Kulturfabrik Löseke”). Der daraus resultierende Ansporn ist, wie wir als Veranstalter und Dozenten immer wieder als Rückmeldung von den Teilnehmer/innen bekommen enorm groß. Junge Musiker/innen machen z.T. bei diesen Workshops ihre ersten Bühnenerfahrungen und entwickeln ihr Selbstbewusstsein so weit, dass sie in der Lage sind sich eigenverantwortlich in der Musikszene zu bewegen, Kontakte zu knüpfen und ihr musikalisches Weiter-kommen voranzutreiben.
Es hat sich gezeigt, dass das Interesse an diesen Workshops weit über die  Hildesheimer Stadtgrenzen reicht. So kommen Jugendliche und Erwachsene im Alter zwischen 10 und 60 Jahren  u.a.  aus Goslar, Salzgitter, Braunschweig, Hannover und Oldenburg aber auch aus Hamburg und Berlin. Diese Workshop-Reihe ist mit rund
160 Teilnehmer/innen jährlich nach wie vor sehr erfolgreich und stößt auf hohe Resonanz bei allen Alterstufen. Inzwischen sind die Jazz-Rock-Blues-Werkstatt sowie die Intensiv-Workshops fester Bestandteil der Hildesheimer Kulturlandschaft geworden und haben einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der regionalen und überregionalen Laienmusikszene geleistet. So haben sich in den letzten 19 Jahren eine ganze Reihe von Bands auf der “Kontaktbörse” Jazz-Rock-Blues-Werkstatt gefunden und bereichern die Szene. Das mag auch daran liegen, dass das Preis/Leistungs-Verhältnis sehr gut ist (kompetente musikpädagogische Betreuung, professionelle Durchführung sowie Mittag und Abendessen), und damit die Workshops der Jazz-Rock-Blues-Werkstatt für eine breite Öffentlichkeit über die Region hinaus attraktiv macht.

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Jazz-Rock-Blues-WERKSTATT e.V.


Ihr könnt gerne Mitglied im JRB-
Werkstatt e.V. werden und unsere Arbeit auf diese Weise unterstützen. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 50 Euro pro Jahr. Dafür erhaltet ihr einen Rabatt von 20 Euro auf jeden von der JRB-Werkstatt durchgeführten Workshop im laufenden Kalenderjahr. Die Satzung und ein Beitrittsformular könnt ihr hier im PDF-Format herunterladen.

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JRB-Werkstatt e.V. · Christian Herrman
Waldenburgerstr. 5  ·  31162 Bad Salzdetfurth
Tel.: 05063-2769800  ·  0176-20038377

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